RWE, Renault und ADAC werben auf AMI für Elektroautos
9.04.10 20:35 Alter: 9 Jahre

Energiekonzern RWE macht mit seiner Roadshow erstmals Station auf der AMI in Leipzig. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz verkünden RWE, Renault und der ADAC ihre gemeinsamen Elektromobilitäts-Pläne.

ADAC RWE Renault

 


Leipzig (RWE) - Bereits im nächsten Jahr wollen RWE und Renault erstmals elektrische Serienfahrzeuge im Komplettpaket mit Ökostrom und Ladeinfrastruktur anbieten. "Dies ist ein bedeutender Schritt in Richtung Marktdurchbruch. Den elektrischen Renault Kangoo zeigen wir bereits ab heute auf unserer RWE Autostrom Roadshow." ist Carolin Reichert, Leitern E-Mobilität der RWE Effizienz GmbH überzeugt.


Renault-Nissan mit großen Elektro-Ambitionen
Die Renault-Nissan Allianz will der führende Anbieter für Elektrofahrzeuge weltweit werden. Deutschland soll dabei neben Frankreich einer der wichtigsten Märkte für Fahrzeuge mit Elektroantrieb werden. Der Vorstandsvorsitzende von Renault Deutschland, Achim Schaible kündigt an: „Wir werden ab 2011 sukzessive eine komplette Modellpalette von Elektrofahrzeugen auf den Markt bringen. Die Roadshow mit RWE, die uns durch ganz Deutschland führen wird, ist eine großartige Gelegenheit, unsere Kunden von morgen bereits heute mit dem Thema Elektromobilität vertraut zu machen."


Eine Stromzapfsäule vor jeder ADAC-Geschäftsstelle
Unterstützung findet das Elektromobilität-Engagement der RWE auch beim ADAC. In Zusammenarbeit mit dem Energiekonzern ist der ADAC dabei, all seine Geschäftsstellen sukzessive mit Stromtankstellen auszurüsten.


Ladestationen-Infrastruktur für deutsche Großstädte
Seit Herbst 2009 arbeitet RWE nach eigenen Aussagen daran, eine Infrastruktur mit Ladestationen in vielen deutschen Großstädten aufzubauen. Bis Ende 2010 sind allein in Berlin 500 Ladepunkte geplant. In NRW werden es bis dahin 400 sein. Gemeinsam mit Industriepartnern und Stadtwerken soll so in einigen Jahren eine flächendeckende Ladestationen-Infrastruktur entstehen.


Abrechnung a la „Better Place“
Im Wettrennen um die zukünftige Kunden- bzw. Abrechnungsbeziehung arbeitet das RWE gemeinsam mit anderen europäischen Energieversorgern und Autobauern an Standards für die Schnittstelle zwischen Ladesäule und Fahrzeug sowie der Abrechnungsbeziehung. Denn damit ein Elektroauto seine Akkus an jeder x-beliebigen Stromtankstelle aufladen kann, muss ein Bezahlsystem etabliert sein. Anstatt Bargeld oder Kartenzahlung favorisieren die Großkonzerne ebenso wie der Vorreiter Better Place eine Abrechnung über ein Kundenkonto ähnlich wie bei einem Mobilfunkvertrag. Nur so kann der Kunde wirklich an ein Unternehmen gebunden werden.


Ökostrom für Elektroautos
Um nicht eine neue CO2-Debatte über  Sinn und Unsinn von strombetriebenen Fahrzeugen loszustoßen, sollen die Stromtankstellen ausschließlich mit konzerneigenem Ökostrom beliefert werden. Dazu Carolin Reichert: „Wir garantieren, dass der Strom für die E-Mobilität zu 100 % aus regenerativen Energien erzeugt wird. Und das lassen wir uns vom TÜV Süd auch zertifizieren."

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