LichtBlick zwingt nächsten Gasnetzbetreiber in die Knie
6.05.09 11:04 Alter: 10 Jahre

Der äußerst streitbare privat finanzierte deutsche Energieversorger LichtBlick hat einen weiteren juristischen Sieg gegen einen etablierten Netzbetreiber erstritten.

LichtBlick

Bildquelle: LichtBlick

 


Hamburg (LichtBlick) - Der thüringische Gasnetzbetreiber Ohra Hörselgas (OHG) hatte LichtBlick seit Oktober 2008 den Zugang zu seinem regionalen Gasnetz verweigert. Nach Angaben von LichtBlick hatte es Ohra Hörselgas zudem versäumt, die Verweigerung des Netzzugangs für LichtBlick bei der zuständigen Bundesnetzagentur in Bonn zu melden und zu begründen. LichtBlick hatte daraufhin zunächst vor dem Landesgericht Erfurt geklagt. Bevor es in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht Jena zur mündlichen Verhandlung kam, lenkte die Ohra Hörselgas jedoch ein.


Streitbarer Anbieter
Das Hamburger Unternehmen wird langsam, aber sicher zum Angstgegner der etablierten Energieversorger. Auf dem juristischen Weg setzte LichtBlick z.B. im Februar 2008 durch, dass Gasnetzentgelte rechtlich überprüft werden können. Jetzt freut sich Dr. Christian Fiege, Geschäftsführer von LichtBlick über den neuerlichen Sieg gegen einen Gasnetzbetreiber: "Wir haben einen wichtigen Erfolg für den Wettbewerb und die Verbraucher in Thüringen errungen". Friege bewertet das Einlenken der OHG als deutliches Signal an alle Gasnetzbetreiber, die versuchen würden, den Wettbewerb zu behindern. Denn laut LichtBlick gibt es immer wieder derartige Versuche regionaler Netzbetreiber, neue Gasanbieter mit unlauteren Mitteln am Markteintritt zu hindern.


Hohes Sparpotenzial
In der Konsequenz kann LichtBlick ab dem 1. Juni nun auch thüringische Verbraucher zwischen Eisenach und Gera mit seinem Erdgas-Biogas-Produkt versorgen. Der bundesweit einheitliche LichtBlick-Gastarif setzt sich aus einer monatlichen Grundgebühr von 9,90 Euro und einem Kilowattstundenpreis von 6,79 Cent zusammen. Ein thüringischer Haushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden kann durch den Wechsel von der Grundversorgung durch die OHG zu LichtBlick je nach Ausgangstarif etwa 410 Euro pro Jahr einsparen.


Ökogas
LichtBlick ist im Oktober 2007 in den deutschen Gasmarkt eingestiegen und beliefert inzwischen mehr als 40.000 Kunden mit einem Erdgas-Biogas-Produkt. der Biogasanteil beträgt in der laufenden, bis 30. September 2010 reichenden Zertifizierungsphase im Mittel mindestens 5 Prozent. Die ökologische Qualität des Produktes wird regelmäßig durch den TÜV geprüft und zertifiziert. Da Biogas noch deutlich teurer ist als Erdgas, ist die Beimischquote bisher noch gering, soll aber zukünftig gesteigert werden.


 


Alle Stromtarife (100 Prozent Ökostrom!) und Gastarife von LichtBlick sind tagesgenau im Stromrechner bzw. Gasrechner von Strom-Prinz.de verfügbar. Auf Wunsch können Kunden sofort online zu LichtBlick wechseln.

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