Elektroauto-Schönheit Fisker Karma feiert Debut
23.07.09 21:38 Alter: 10 Jahre

Im kalifornischen Monterey wird Mitte August der erste fahrbereite Fisker Karma-Prototyp der Öffentlichkeit vorgestellt. Der bildschöne Hybrid-Plugin wird von seinen zukünftigen Besitzern, u.a. Al Gore und Bono, heiß ersehnt.

Fisker Karma

 


Kalifornien (Fisker Automotive) - Der vom jungen Elektroauto-Hersteller Fisker neu entwickelte "Karma" soll am 15. August anlässlich der 36. "Rolex Monterey Historic Automobile Races" der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nachdem das Concept-Car Anfang 2008 auf der NAIAS vorgestellt wurde, steht jetzt, gerade einmal 19 Monate später, ein fahrbereiter Prototyp aus der Vorserienfertigung zur Verfügung. Es ist geplant, zwei Runden auf dem 3,6 km langen Laguna Seca Raceway zu drehen.


Schaubühne für Neuheiten
Im Umfeld des historischen Rennens im kalifornischen Nobelort Monterey präsentieren alljährlich viele Automobilhersteller ihre Neuheiten. Dieses Jahr gibt u.a. der neue Porsche Panamera Gran Turismo im Rahmen der Monterey Peninsula Classic Car Week sein Debut. Ein Highlight dieser Autoschau ist das historische Rennen: "Die Rolex Monterey Historic Automobile Races sind die beste Bühne der Welt für große Momente der Automobil-Geschichte", sagt der Däne Henrik Fisker, der nicht nur maßgeblich für das Design des atemberaubend schönen viertürigen Coupés verantwortlich ist, sondern auch als Vorstand fungiert.


In 6 Sekunden auf 100
Der Antriebsstrang, der sog. Q-DRIVE powertrain des Fisker Karma stammt von Quantum Technologies. Dieser tief im Fahrzeug eingebaute Antriebsstrang besteht aus zwei 375 kW-Elektromotoren. Elektrotypisch steht deren Drehmoment von 1.300 Nm ab Drehzahl 0 zur Verfügung und treiben den Karma in rund 6 Sekunden auf 100 km/h. Geschaltet wird übrigens gar nicht. Ein Gang reicht aus um den gesamten Geschwindigkeitsbereich bis zur Höchstgeschwindigkeit von rund 200 km/h abzudecken.


Hybrid-Konzept bringt Reichweite
Die Lithium-Ionen-Akkus des Plugin-Hybrids decken den Stromverbrauch für eine Reichweite von ca. 80 km. Meist genug für die tägliche Fahrt zur Arbeit - nicht genug für längere Strecken. Dieses Reichweitenproblem löst Fisker, indem er einen kompakt bauenden 2.0 l Benzinmotor mit Turbolader aus dem Großserienregal von GM unter der Fronthaube des Karma einbaut. Der 260 PS-Motor treibt allerdings nicht direkt die Räder an, sondern lädt per Stromgenerator den Lithium-Ionen -Akkupack. So spart man sich den Zusatzaufwand eines klassischen Antriebsstrangs mit schwerem Getriebe, Antriebswellen und Co. Der Benzinmotor wird immer dann zugeschaltet, wenn maximale Energie abgerufen wird, oder die Akkus an ihre Kapazitätsgrenze geraten. So wird die Reichweite von 80 km auf insgesamt fast 500 km gestreckt.


Hochgesteckte Ziele
Noch Ende 2009 sollen die ersten 100 Elektrofahrzeuge zu einem Stückpreis von 95.000 Dollar ausgeliefert werden. Die Kundenliste strotzt vor klangvollen Namen: Prinz Albert von Monaco, Ex-Präsidentschaftskandidat und Umweltvordenker Al Gore sowie U2-Sänger Bono freuen sich auf ihr neues Statussymbol. Nach dieser Kleinserie ist für 2010 die Produktion von 7.500 Karma geplant. Der angepeilte Preis von 80.000 Dollar erscheint schon fast unglaublich niedrig. Bei der Produktion hat man sich für das finnische Valmet entschieden. Qualität bei Sportwagen ist man dort gewohnt, schließlich wird hier bereits heute der Porsche Boxster hergestellt.

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