Continental gewinnt Auftrag von Better Place
15.09.09 10:23 Alter: 9 Jahre

Continental wird die sogenannte "In-Car-Service-Plattform" für Elektroautos entwickeln, die dann mit der Stromlade-Infrastruktur von Better Place kommunizieren soll. Ein weiterer Schritt in Richtung "Serviceprovider der Elektro-Mobilität".

IAA Better Place

Regensburg (Better Place) - Der internationale Automobilzulieferer Continental hat den Auftrag zur Entwicklung vernetzter Infotainmentsysteme (die so genannten Head-Units) für Better Place erhalten.


Wo ist die nächste Ladestation?
Die ersten Systeme liefert Continental bis Ende 2009 an Better Place und ermöglicht so, in den Better Place Pilot-Ländern Dänemark und Israel Tests im Praxisbetrieb durchzuführen. Basierend auf dem Fahrzeugsystem von Continental kann die Better Place-Software dem Fahrer eines Elektroautos jederzeit mitteilen, wann und wo das Auto geladen werden kann. Zusätzlich ermöglicht das System dem Fahrer jederzeit mit dem Better Place-Netzwerk Kontakt aufzunehmen und kontinuierlich aktuelle Daten über den Fahrzeugzustand zu erhalten.


 


„Als weltweiter Automobilzulieferer mit seiner über 100-jährigen Erfahrung ist Continental für uns der ideale Partner für die Entwicklung eines der Kernstücke unseres Servicedienstes für Elektroautos" erläutert Dr. Barak Hershkovitz, Leiter Forschung und Entwicklung bei Better Place. „Wir arbeiten zusammen, um eine flexible und vernetzte In-Car-Service-Plattform zu entwickeln. Mit Continental haben wir einen Partner, der die Ansprüche der Automobilhersteller erfüllt. Continental ist in der Lage, jene Endgeräte zu produzieren, die wir für die Fahrzeuge der verschiedenen Automobilhersteller benötigen, um wirklich vernetzte Elektroautos anbieten zu können."


 


Die Funktionen der Head-Unit
Die Multimedia- und Telematik-Einheit (Head-Unit) für Elektroautos ist das zentrale Informationssystem für den Fahrer und stellt gleichzeitig die Verbindung her zwischen dem Fahrer und dem Better Place-Netzwerk. Der Fahrer erhält über die Head-Unit auf Wunsch genaue Informationen zum Ladezustand seiner Akkus und der Lademöglichkeiten. Dabei verbindet das Better Place-Service-Netzwerk Ladestationen und automatische Batteriewechselstationen. Das Netz übernimmt die Koordination der Ladevorgänge und optimiert den Energiebedarf.


Better Place wird Serviceprovider
Bei Fahrten, die weiter als eine Batterieladung reichen, erhält der Fahrer über die Navigationssoftware die Information, wo er auf seiner Route den Akku-Pack wechseln lassen kann. Der Fahrer wird über das System auch Zugriff auf digitale Medien, Informationsdienste und andere Servicedienste haben. Mit der Multimedia- und Telematik-Einheit steht das Elektroauto im ständigen Kontakt mit der Mobilitätszentrale von Better Place, beispielsweise per WLAN oder Mobilfunkverbindung. Um sicherzustellen, dass das System über die gesamte Fahrzeuglebensdauer aktuell bleibt, können Systemaktualisierungen über unterschiedliche Schnittstellen eingespielt werden, zum Beispiel auch über eine sichere Internetverbindung.


Kein Zweifel am Elektro-Konzept
Aus Sicht von Continental steht fest: Auch wenn der Verbrennungsmotor auf absehbarer Zeit auf den meisten Straßen die wichtigste Rolle für die individuelle Mobilität einnehmen wird, wird die Bedeutung von Elektrofahrzeugen in immer mehr Ländern zunehmen. Neben der Batterietechnik und dem elektrischen Antrieb wird dabei die Vernetzung aller Komponenten untereinander und eine leicht zu bedienenden Schnittstelle zum Fahrer ein wichtiger Katalysator für die Verbreitung dieser Fahrzeuge sein.

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