Einbau, Betrieb und Wartung der Stromzähler, die für jeden Stromhaushalt installiert sind, kosten. Langfristig sind es aber insbesondere die Ablesekosten, die einen relevanten Posten im Strompreis ausmachen.
Die Messung des verbrauchten Strom ist im übrigen immer noch nicht für den Wettbewerb geöffnet. Das will die Bundesregierung ändern. Dazu hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vorgelegt, der demnächst im Parlament beraten wird. Man verspricht sich davon Preisvorteile für den Verbraucher und technische Innovationen beim Zähl- und Messwesen.
Was intelligente Stromzähler bereits heute können, zeigen diverse Pilotprojekte der Stromkonzerne. EnBW hat z.B. bei 1.000 "Energiepionieren" intelligente Zähler installiert. Der intelligente Zähler misst alle zwei Sekunden die Leistung sämtlicher elektrischer Geräte im Haushalt - egal ob Kühlschrank, Hifi-Anlage oder Fernseher. Um die gewonnenen Daten auszuwerten, hat EnBW eine Software entwickelt. Damit hat der der Kunde die Möglichkeit, genau abzulesen, was in seinem Haushalt geschieht. Er kann Stromfresser identifizieren, ausschalten und gegebenenfalls ersetzen.