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Die Ökostrom-Tarife der EWS Schönau sind bundesweit verfügbar.
Tschernobyl als Auslöser In dem kleinen Schwarzwaldstädtchen Schönau haben im Juli 1997 erstmals in der Bundesrepublik Bürger die Stromversorgung ihrer Gemeinde übernommen. Die Geschichte der Stromnetzübernahme in Schönau reicht zurück bis zu dem Reaktorunfall von Tschernobyl vor nunmehr 13 Jahren.
Rebellenstrom Viele harte Kämpfe und zwei Bürgerentscheide waren notwendig, um den Plan in die Tat umzusetzen. Im März 1996 entscheiden sich die Schönauer Bürger mehrheitlich endgültig dafür, die Stromkonzession an die inzwischen gegründeten Elektrizitätswerke Schönau (EWS) zu vergeben und das Stromnetz vom bisherigen Energieversorger zurückzukaufen
1999 Bundesweit Seit 1997 betreiben die Elektrizitätswerke Schönau das Ortsnetz der Stadt Schönau im Schwarzwald. Zum Zeitpunkt der Liberalisierung des Stromhandels 1999 begannen die EWS bundesweit Ökostrom anzubieten.
Unabhängig Die EWS arbeitet heute ökonomisch und ökologisch erfolgreich. Der von der EWS ins Netz eingespeiste ökologische Strom stammt ausschließlich von Produzenten, die keine Kapitalbeteiligungen von Atomkraftwerksbetreibern oder deren Tochterunternehmen haben.
Neue Anlagen Für die Qualität eines Ökostromangebotes ist es von großer Bedeutung, ob und wie viel neue Ökostromanlagen und damit mehr sauberer Strom durch den Kauf des Ökostromes entstehen. Die EWS haben großen Wert darauf gelegt, dass eine höchst mögliche Förderung neuer Anlagen stattfindet. Ihren gesamten Wasserkraftstrom kaufen die EWS aus neuen Anlagen. Zum einen schafft dies einen Anreiz, in neue Anlagen zu investieren. Zum anderen wird auf diese Weise sichergestellt, dass die Anlagen den strengen heutigen Naturschutzbestimmungen entsprechen. Bei alten Anlagen ist dies nicht immer der Fall. Die EWS lassen sich vertraglich zusichern, dass die Produzenten der Wasserkraft in neue Anlagen investieren. Hierzu werden detaillierte schriftliche Bestätigungen vorgelegt und überprüft.
Sonnencent Über ihr "Sonnencent Programm" fördert die EWS neue Anlagen ihrer Kunden. Das Förderprogramm sieht vor, dass mindestens ein halber, wahlweise ein ganzer oder zwei "Sonnencents" für die Förderung neuer ökologischer Stromerzeugungsanlagen im Strompreis enthalten sind. Die EWS gehen eine Investitionsverpflichtung in Höhe dieser an den Kilowattstundenverbrauch gekoppelter Sonnencents ein. Die EWS schütteten bislang rund 2 Mio Euro reine Fördergelder aus und trugen so dazu bei, Investitionen von knapp 33,5 Mio Euro zu ermöglichen. Über das Sonnencent Förderprogramm sind bereits etwa 1450 neue ökologische Stromerzeugungsanlagen in Deutschland gefördert worden, überall dort, wo die EWS ihre Stromkunden versorgen.
| Privat-Kunden: |
88.000 (11/09) |
| Sondervertragskunden: |
300 |
| Umsatz: |
23 Mio. Euro (2006) |
| Mitarbeiter: |
40 (2009) |
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| Gründung: |
12/1998 |
| Rechtsform: |
GmbH |
| Unternehmenssitz: |
Schönau |
| Unternehmensleitung: |
Ursula Sladek (Geschäftsführerin) |
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Martin Halm (Geschäftsführer) |
| Eigentumsverhältnisse: |
Netzkauf GbR (100%); 650 Gesellschafter |
| Adresse |
Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH |
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Friedrichstraße 53/55 |
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79677 Schönau |
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| Hotline: |
07673-888 50 (Mo-Fr 8-20 Uhr) |
| Energieträger |
EWS |
D'land (2007) |
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EWS |
D'land (2007) |
| Kernenergie |
0,0% |
22,3% |
Radioaktiver Abfall (mg/kWh): |
0,0 |
0,8 |
| Fossile Energieträger (Kohle, Gas,Öl) |
5,0% |
58,3% |
CO2-Emmission (g/kWh): |
12 |
530 |
| Erneuerbare Energien |
95,0% |
14,2% |
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|  Wasserkraft |
 77,0% |
 3,4% |
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|  Sonstige EE |
 18,0% |
 10,6% |
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