Elektro Autos

Inhaltsübersicht:
  1. Fisker Karma
  2. Tesla Model S
  3. Tesla Roadster
  4. Opel Ampera
  5. Wrightspeed X1
  6. 1972er Datsun "White Zombie"
  7. Lightning GT
  8. Better Place Funktionsprinzip

Fisker Karma

Ende 2009 sollen 100 dieser Hybrid-Schönheit zum Preis von je 95.000 Dollar ausgeliefert werden. Eine echte Serienfertigung ist ab 2010 geplant. Dann zum "Schnäppchenpreis" von 80.000 Dollar.

Technische Daten
Der Antriebsstrang wird von Quantum Technologies beigesteuert. Er besteht aus zwei Elektromotoren, die bis zu 375 kW bei 1.300 Nm Drehmoment leisten. Zusätzlich sitzt unter der Fronthaube ein vergleichsweise kleiner 2.0 l Benzinmotor von General Motors, der turboaufgeladene 260 PS leistet. Er treibt nicht direkt die 22-Zoll Aluräder an, sondern speist über einen Stromgenerator den Hochleistungs-Akkupack in Lithium-Ionen-Technik. Dessen Leistung reicht für eine Reichweite von 80 km. Erst danach schaltet sich der Benzinmotor zu und erhöht die Reichweite auf insgesamt 550 km. Im "Stealth-Mode" wird das Fahrzeug besonders sparsam und effizient bewegt. Den Sprint von 0-100 km/h schafft der Karma innerhalb von 7,5 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit beträgt ca. 150 km/h. Im "Sport Mode" steht dann die gesamte Leistung des Karma zur Verfügung. In 5,8 Sekunden ist die 100 km/h-Marke erreicht, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Die regenerative Elektrobremse wandelt bei jedem Bremsvorgang die kinetische Energie des Fahrzeugs in elektrische Energie zum Laden der Akkus um.

 

Noch mehr Infos im Strom-Prinz.de-Artikel: Luxus-Hybrid Fisker Karma: Die Elektro-Schönheit

 





Quelle: cars.com (Bericht: Joe Wiesenfelder)



Tesla Model S

Mit der viertürigen Elektro-Limousine "Model S" will Tesla Firmenchef Elon Musk den Massenmarkt erobern und an den etablierten Automobilkonzernen vorbeiziehen. Ende 2011 soll die Produktion starten. Gegenüber dem über $ 100.000 teuren Tesla Roadster wird das Model S geradezu ein Schnäppchen. Der bei der Vorstellung der Studie kommunizierte Preis von $ 57.400 entspricht gerade einmal 43.300 Euro.

Technische Daten
Das Model S soll in nur 5,6 Sekunden von 0-100 km/h beschleunigen. Die Reichweite hängt vom verwendeten Akkupack ab. Geplant sind drei Varianten die rund 250, 370 oder 480 km Reichweite erlauben sollen. Der größte Lithium-Ionen-Pack besteht aus insgesamt 8.000 Zellen und wiegt 454 kg. Das Model S läßt sich an einem herkömmlichen Stromanschluss mit 120 oder 230 Volt aufladen. Steht ein 480 Volt-Anschluss zur Verfügung, verspricht Tesla eine Ladezeit von nur 45 Minuten. S-Klasse Niveau besitzt das Model S alleine schon aufgrund seiner Länge von fünf Metern.

 

Noch mehr Infos im Strom-Prinz.de-Artikel: Tesla plant Better Place kompatibles Elektroauto





Quelle: edmunds.com (Bericht: Brian Moody)


Tesla Roadster

ZDF-Bericht über den Tesla Roadster.

 

Technische Daten

Der zweisitzige Sportwagen wird von einem etwa fußballgroßen, 185 kW (252 PS) starken Elektromotor im Heck angetrieben. Mit dem Eingang-Getriebe erreicht das Fahrzeug in etwa 3,8 Sekunden 100 km/h, die früher ausgelieferten Modelle brauchen dafür derzeit 5,7 Sekunden. Um die Getriebemechanik zu schonen, wird der Roadster bei 125 mph (201 km/h) elektronisch abgeriegelt. 

Der Energiespeicher besteht aus 6.831 Zellen handelsüblicher Lithium-Ionen-Akkus für Laptops mit einer Speicherkapazität von insgesamt ca. 55 kWh, die mit einer Spannung von 400 Volt an den Motor abgegeben werden. Bei den Lithium-Ionen-Akku-Zellen handelt es sich um den Typ 18650, von denen jedes Jahr mehrere Millionen Stück hergestellt werden. Jede Akkuzelle ist 65 mm lang und hat eine Breite von 18 mm. Das gesamte Paket aus 6.831 Zellen wiegt etwa 450 kg. Jede Zelle hat zwei Sicherungen, eine an der Anode sowie eine an der Kathode. Der gesamte Batterieblock wird durch eine Mischung aus Wasser und Glykol gekühlt. Der Wagen ist aus Fiberglas und Aluminium konstruiert und wiegt insgesamt 1250 kg.




Quelle: ZDF



Opel Ampera

Auf Basis des Chevrolet Volt stellte die deutsche GM-Tochter Opel auf dem diesjährigen Genfer Autosalon ihre Version des Elektro-Massenautos vor. Der Opel  Ampera ist ein Fünftürer, der Distanzen von bis zu 60 Kilometern rein elektrisch mit Energie aus seiner Lithium-Ionen-Batterie zurücklegt. Auf längeren Strecken erfolgt der Antrieb ebenfalls per Elektromotor, der jedoch von einem kleinen Verbrennungsmotor als Generator mit Strom gespeist wird und eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern ermöglicht. Die Markteinführung ist zu einem Preis um die 30.000 Euro für 2011 geplant.

Technische Daten
Die Elektroeinheit leistet 151 PS bei einem Drehmoment von 370 Nm. Der 180kg schwere, T-förmige Akkupack in Lithium-Ionen-Technik verfügt über eine Speicherkapazität von 16 kWh. Der Spurt von 0-100 km/h soll in weniger als neuen Sekunden absolviert werden. Als Höchstgeschwindigkeit werden 161 km/h angegeben. Der CO2-Ausstoß liegt bei klimafreundlichen 36 g/km.





Quelle: Handelsblatt.com



Wrightspeed X1

Der Wrightspeed X1 ist ein Prototyp-Roadster basierend auf dem Ariel Atom. Es handelt sich dabei um ein Lithium-Ionen-Akkumulator gespeistes Elektroauto. Hergestellt wurde der Wagen vom Ingenieur Ian Wright. Im Beschleunigungsrennen des Videos schlägt der Wrightspeed X1 selbst einen Carrera GT und andere Supersportwagen, wodurch der Wagen seine Bekanntheit erlangte.

Technische Daten
Bei der Motorisierung des Wrightspeed X1 handelt es sich um einen 3-phasigen, 4-Pol Drehstrom Induktionsmotor und einer festen Übersetzung von 8,25 zu 1. Der Akkumulator hat eine Kapazität von 25 kWh. Der elektrische Motor und Inverter wurde von AC Propulsion gefertigt, welche auch den tzero und den EV1 entwickelte.

Den Sprint von 0-100 km/h absolviert der X1 in ca. 3 Sekunden. Die Top Speed liegt bei 180km/h. Der Energieverbrauch im Stadtverkehr beträgt 125 Wh/km, das entspricht einem Benzinverbrauch von 1,4 L/100 km.





1972er Datsun "White Zombie"

Herrlich hässlicher Datsun 1200 von 1972 mit dem schönen Namen "White Zombie". Das weltschnellste (Beschleunigung) Elektro-Auto mit Straßenzulassung schafft die 1/4 Meile in 11,4 Sekunden und erreicht dabei eine Top-Speed von 114 mph (183 km/h). Von 0-100 km/h vergehen ganze 2,9 Sekunden!

Technische Daten
Der "Siamese 8" Elektro-Motor besteht eigentlich aus zwei Gleichstrom-Motoren, die Kopf-an-Kopf in einem Gehäuse montiert sind. Mit dem nur 79,4 kg schweren A123 Lithium-Ionen-Akkupack wiegt der Wagen nur 841 kg. Die Leistung des 360 Volt-Systems beträgt ca. 400 PS. Die Reichweite ist mit ca. 60 km vergleichsweise mager.

 

Der Motorsound im Video kommt natürlich nicht von dem Datsun, sondern von seinem benzinangetriebenen Gegner - der zu keinem Zeitpunkt eine Chance hatte..





Lightning GT

Vorgestellt wurde das Fahrzeug mit dem Design eines GT-Sportwagens im Juni 2007 in Großbritannien von Chris Dell, dem Direktor der in London ansässigen Lightning Car Company, und vom Entwickler und Chefingenieur Arthur Wolstenholme. Der Auslieferungsstart ist für 2009 geplant. Das Auto kostet 155.000 €

Technische Daten
Die vier Radnabenmotoren der Fa. PML Flightlink leisten zusammen 480 kW (652 PS). Der Lithium-Titanat-Akkumulator lässt sich mit einer speziellen Ladeeinheit in nur zehn Minuten komplett aufladen. Er schafft den Spurt von 0-100 km/h in weniger als vier Sekunden und soll trotzdem nur 9,67 kWh pro 100 km verbrauchen, was dem Energieinhalt von 0,98 l Diesel entspricht. Unter Einbeziehung der CO2-Emissionen des deutschen Strommixes von rund 530 g pro kWh würde er damit trotz der enormen Leistung nur 51,3 g CO2 pro Kilometer ausstoßen. Energierückgewinnung beim Bremsen durch Rekuperationsbremse. Die Karosserie besteht aus Kevlar und Kohlefaser.





Better Place Funktionsprinzip

Die Strom-Tankstellen von Better Place sollen eine Flotte von Elektroautos versorgen, die derzeit von einer Renault-Nissan- Allianz entwickelt werden und ab 2011 zunächst über israelische Straßen summen sollen. Die Idee von Better Place ist eine Abrechnung nach gefahrenen Kilometern ähnlich der Abrechnung nach Minuten im Mobilfunkbereich.

Die Ladestationen arbeiten mit einer Leistung von 3,3 kW und 6,6 kW. Die Spannung entspricht der regulären länderspezifischen Spannung von Haushaltsstrom. Damit die Ökobilanz stimmt, soll der Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie z.B. Windkraft gespeist werden.

 

Noch mehr Infos in den Strom-Prinz.de-Artikeln:

 

Das Video verdeutlicht das Funktionsprinzip des Better Place-Konzeptes  am beispiel der weltweit ersten vollautomatisierten Akku-Wechselstation, die am 12.05.2009 im japanischen Yokohama vorgestellt wurde.

 




Quelle: Better Place


Interessantes Bloomberg-Interview mit Better-Place Ceo Shai Agassi. Den Artikel zu diesem Interview gibts bei Strom-Prinz.de: Israel wartet auf Better Place.



Quelle: Bloomberg.com


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