Spartipp: TV, Hifi, PC & Co

Inhaltsübersicht:
  1. Stand-By
  2. Computer
  3. Monitor
  4. Tintenstrahldrucker
  5. Scanner & Co.

Über 10 % des privaten Stromverbrauchs gehen auf die Rechnung von Fernseher, Stereoanlage, PC und Rechner-Peripherie. Tendenz steigend.

Stand-By

Stand-by kostet. Oft wird Strom durch unnötigen Stand-by-Betrieb und andere Leerlaufformen verbraucht. Ein Stromverbrauch, der einem durchschnittlichen Haushalt jährlich Stromkosten von etwa 100 € verursachen kann.

Denn, was die meisten nicht wissen: Viele Hifi-Kompaktanlagen, CD- oder DVD-Player ziehen auch nach dem Abschalten noch Strom. Verbraucht ein Gerät dabei beispielsweise 5 Watt, entspricht dies jährlichen Stromkosten von etwa 7 € (hochgerechnet auf 335 Tage im Jahr bei angenommenen 20 Stunden Nichtnutzung am Tag).

Strommessgerät nutzen. Auch in vielen Arbeitszimmern befinden sich Elektrogeräte, die unbemerkt Strom ziehen. Beispielsweise kann ein ausgeschalteter Computer einige Watt verbrauchen. Weitere Stromverbraucher sind die externen Netzteile von Laptops oder LCD-Monitoren. Auch sie benötigen Strom, selbst wenn die Geräte längst ausgeschaltet sind. Prüfen Sie doch einmal bei sich zu Hause nach! Wie viel Ihre Geräte genau verbrauchen, können Sie mit einem Strommessgerät bestimmen. Viele Verbraucherzentralen und Energieversorgungsunternehmen verleihen solche Messgeräte kostenlos. Die Energiemonitore werden auch in Baumärkten oder Elektrofachgeschäften angeboten.

Ladegeräte vom Netz trennen. Ladegeräte für Handys, elektrische Zahnbürsten, elektrische Rasierer, Batterien etc. sofort nach der Nutzung vom Strom trennen, denn diese Geräte ziehen immer Strom.


Computer

PC im Energiesparmodus. Preisgünstige Internet-Flatrates wie z.B. von Alice DSL haben dazu geführt, dass in vielen Haushalten PCs rund um die Uhr eingeschaltet sind. So empfängt man zwar jede E-Mail ohne Zeitverzögerung, belastet aber seinen Geldbeutel durch eine hohe Stromrechnung: Ein PC (ohne Monitor) verbraucht schnell so viel Strom wie durchschnittlich sieben Energiesparlampen. Die Lebenszeit des Rechners verkürzt sich bei Dauerbetrieb ebenfalls. Zeitgemäße PCs verfügen über eine Energiesparfunktion. Das System sorgt dafür, dass nur diejenige Hardware-Komponente des PCs Strom verbraucht, die gerade tatsächlich genutzt oder für den Betrieb benötigt wird. Alle anderen Komponenten schaltet der Rechner automatisch ab – vorausgesetzt sie unterstützen den Energiesparmodus. Das Power Management kann die Leistungsaufnahme eines PCs um bis zu 90 % verringern.

Achtung: Häufig müssen die Energiesparfunktionen nach dem Kauf erst noch aktiviert werden. Sie finden die notwendigen Schritte zur Aktivierung in der Bedienungsanleitung des Gerätes.


Monitor

Wirklich abschalten. Viele Monitore verfügen über einen Schalter, der das Gerät nicht mehr abschaltet, sondern lediglich in einen Tiefschlafmodus versetzt. Es wird weiterhin Strom verbraucht. Das lässt sich mit einfachen Mitteln ändern. Durch eine schaltbare Steckdosenleiste oder ein spezielles Vorschaltgerät lässt sich der Monitor vollständig vom Stromnetz trennen.

Bildschirmschoner. Braucht kein Mensch. Sie erhöhen nur den Stromverbrauch. Deaktivieren Sie die Bildschirmschoner-Funktion, und aktivieren Sie die Funktion "Monitor ausschalten", z.B. nach 5-10 Minuten Nichtnutzung.

Tintenstrahldrucker

Bei einigen Geräten ist der Einsatz einer schaltbaren Steckdosenleiste nur dann sinnvoll, wenn sie extrem selten benutzt werden. Das Problem: Nach jedem Einschalten spült der Drucker seinen Druckkopf mit Tinte – ein Vorgang, der mehr Kosten für die Tinte verursacht, als man beim Stromverbrauch sparen kann. Ein Anruf bei der Technik-Hotline des Druckerherstellers gibt Ihnen im Zweifel Auskunft, ob auch Ihr Drucker davon betroffen ist.

Scanner & Co.

Stand-By. Auch der Stand-by-Verbrauch von Scannern mit eigener Stromversorgung und von Laserdruckern kann mithilfe einer schaltbaren Steckdosenleiste bzw. durch ein Vorschaltgerät auf Null gesetzt werden.

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