Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Das im April 1998 verabschiedete Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) hob die bestehenden Gebietsmonopole der Energieversorger in Deutschland auf. Damit war eine grundlegende Voraussetzung für die Liberalisierung des Strommarktes geschaffen. Ziel des neuen Wettbewerbs ist eine "möglichst sichere, preisgünstige und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung mit Elektrizität und Gas im Interesse der Allgemeinheit" (§ 1 EnWG). Das EnWG verpflichtet alle Netzbetreiber, ihre Netze (natürliche Monopole) allen Kunden diskriminierungsfrei gegen ein angemessenes Entgelt zur Verfügung zu stellen. Die Netznutzungskosten dürfen hierbei nicht über den Kosten liegen, die ein Netzbetreiber vom eigenen EVU oder verbunden Unternehmen einfordern würde.

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