Atomausstieg

Atomausstieg

Der Ausstieg aus der Kernenergie beruht auf einer Vereinbarung zwischen der rot-grünen Bundesregierung und der Stromanbieter, die nach langwierigen Verhandlungen am 11. Juni 2001 im Berliner Kanzleramt unterzeichnet wurde.


Das Papier mündete in einer Atomgesetznovelle, die der Bundestag im Dezember 2001 verabschiedete.
Deutschland kein Vorreiter


Der Atomausstieg wurde bereits 1978 in Österreich, 1980 in Schweden, 1987 in Italien und 1999 in Belgien beschlossen.


Keine neuen Reaktoren


Die Umsetzung des Atomausstiegs besteht hauptsächlich in der Schließung von Kernkraftwerken. Basierend auf der so genannten Regellaufzeit eines Atommeilers von 32 Jahren ist in einer "Restlaufzeit" festgelegt, wie lange jedes Kraftwerk noch Strom produzieren darf. Die Vereinbarung schloss den Bau neuer Reaktoren aus.


Zwischenlager und Endlager


Die Entsorgung bestrahlter Brennelemente wird auf die direkte Endlagerung beschränkt, das heißt, die Abgabe bestrahlter Brennelemente aus Kernkraftwerken an Wiederaufarbeitungsanlagen (WAA) ist ab dem 1. Juli 2005 verboten. Seit diesem Datum sind Transporte deutschen Atommülls in die Wiederaufbereitungsanlagen La Hague (Frankreich) und Sellafield (England) nicht mehr genehmigungsfähig. Die Betreiber der Kernkraftwerke werden verpflichtet, an den Standorten ihrer Anlagen Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente zu errichten und zu nutzen.


 


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