EnEV

Inhaltsübersicht:
  1. Aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2007)
  2. Zukünftige Energieeinsparverordnung (EnEV 2009)
  3. Prinzip des EnEV
  4. Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften
  5. Abschnitt 2 Zu errichtende Gebäude
  6. Abschnitt 3 Bestehende Gebäude und Anlagen
  7. Abschnitt 4 Anlagen der Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik sowie der Warmwasserversorgung
  8. Abschnitt 5 Energieausweise und Empfehlungen für die Verbesserung der Energieeffizienz
  9. Abschnitt 6 Gemeinsame Vorschriften, Ordnungswidrigkeiten
  10. Abschnitt 7 Schlussvorschriften
  11. Schlussformel

Aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2007)

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist eine deutsche Verordnung, die erstmalig am 1. Februar 2002 in Kraft getreten ist und die Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) abgelöst hat. Grundlage der Energieeinsparverordnung ist das Energieeinsparungsgesetz (EnEG).

Die aktuelle EnEV 2007 ist am 01.10. 2007 in Kraft getreten. Die EnEV 2007 regelte neu:

  • die Einführung von Energieausweisen für Bestandsgebäude,
  • die Berücksichtigung von Klimatisierung und Beleuchtung bei Nichtwohngebäuden sowie
  • die regelmäßigen Inspektionen von Klima- und Lüftungsanlagen.


Zukünftige Energieeinsparverordnung (EnEV 2009)

Mit der EnEV 2009 soll das Anforderungsniveau an Neubau und Bestand zukünftig verschärft werden. Wesentliche Änderungen der EnEV 2009 lt. Kabinettsentwurf sind u.a.:

  • die Verschärfung der primärenergetischen Anforderungen,
  • die Einführung des Referenzgebäudeverfahrens für Wohngebäude
  • sowie eines neuen Bilanzierungsverfahrens (DIN V 18599) für Wohngebäude,
  • die Außerbetriebnahme von Nachtspeicherheizungen und
  • eine Stärkung des Vollzugs der EnEV.


Prinzip des EnEV

Durch die Zusammenführung von Heizungsanlagenverordnung und Wärmeschutzverordnung zu einer gemeinsamen Verordnung wurde der bisherige Bilanzierungsrahmen gleich in zweifacher Hinsicht erweitert.

Nutzenergie vs. Endenergie
Zum einen werden mit der Einbeziehung der Anlagentechnik in die Energiebilanz auch die bei der Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Übergabe der Wärme entstehenden Verluste berücksichtigt. Dadurch ist nicht mehr die dem Raum zur Verfügung gestellte Nutzenergie, sondern die an der Gebäudegrenze übergebene Endenergie ausschlaggebend.

Primärenergetischer Energiebedarf
Zum anderen wird dieser Energiebedarf primärenergetisch bewertet, indem die durch Gewinnung, Umwandlung und Transport des jeweiligen Energieträgers entstehenden Verluste mittels eines Primärenergiefaktors in der Energiebilanz des Gebäudes Beachtung finden. Dieser erweiterte Rahmen ermöglicht es, in der Gesamtbilanz eines Gebäudes den Faktor Anlagentechnik und den Faktor baulichen Wärmeschutz in gewissem Maße miteinander zu verrechnen, also eine schlechte Wärmedämmung mit einer effizienten Heizanlage auszugleichen und umgekehrt.

 

2 EnEV 24.07.2007 bei JURIS.de

 


Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften

§ 1 Anwendungsbereich

§ 2 Begriffsbestimmungen

Abschnitt 2 Zu errichtende Gebäude

§ 3 Anforderungen an Wohngebäude

§ 4 Anforderungen an Nichtwohngebäude

§ 5 Prüfung alternativer Energieversorgungssysteme

§ 6 Dichtheit, Mindestluftwechsel

§ 7 Mindestwärmeschutz, Wärmebrücken

§ 8 Anforderungen an kleine Gebäude

Abschnitt 3 Bestehende Gebäude und Anlagen

§ 9 Änderung von Gebäuden

§ 10 Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden

§ 11 Aufrechterhaltung der energetischen Qualität

§ 12 Energetische Inspektion von Klimaanlagen

Abschnitt 4 Anlagen der Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik sowie der Warmwasserversorgung

§ 13 Inbetriebnahme von Heizkesseln

§ 14 Verteilungseinrichtungen und Warmwasseranlagen

§ 15 Klimaanlagen und sonstige Anlagen der Raumlufttechnik

Abschnitt 5 Energieausweise und Empfehlungen für die Verbesserung der Energieeffizienz

§ 16 Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen

§ 17 Grundsätze des Energieausweises

§ 18 Ausstellung auf der Grundlage des Energiebedarfs

§ 19 Ausstellung auf der Grundlage des Energieverbrauchs

§ 20 Empfehlungen für die Verbesserung der Energieeffizienz

§ 21 Ausstellungsberechtigung für bestehende Gebäude

Abschnitt 6 Gemeinsame Vorschriften, Ordnungswidrigkeiten

§ 22 Gemischt genutzte Gebäude

§ 23 Regeln der Technik

§ 24 Ausnahmen

§ 25 Befreiungen

§ 26 Verantwortliche

§ 27 Ordnungswidrigkeiten

Abschnitt 7 Schlussvorschriften

§ 28 Allgemeine Übergangsvorschriften

§ 29 Übergangsvorschriften für Energieausweise und Aussteller

§ 30 Übergangsvorschriften zur Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden

§ 31 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Schlussformel

Anlage 1 (zu den §§ 3 und 9)

Anforderungen an Wohngebäude

Anlage 2 (zu den §§ 4 und 9)

Anforderungen an Nichtwohngebäude

Anlage 3 (zu den §§ 8, 9 Abs. 2 und 3, § 18 Abs. 2)

Anforderungen bei Änderung von Außenbauteilen und bei Errichtung kleiner Gebäude; Randbedingungen und Maßgaben für die Bewertung bestehender Wohngebäude

Anlage 4 (zu § 6)

Anforderungen an die Dichtheit und den Mindestluftwechsel

Anlage 5 (zu § 14 Abs. 5)

Anforderungen zur Begrenzung der Wärmeabgabe von Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen

Anlage 6 (zu § 16)

Muster Energieausweis Wohngebäude

Anlage 7 (zu § 16)

Muster Energieausweis Nichtwohngebäude

Anlage 8 (zu § 16)

Muster Aushang Energieausweis auf der Grundlage des Energiebedarfs

Anlage 9 (zu § 16)

Muster Aushang Energieausweis auf der Grundlage des Energieverbrauchs

Anlage 10 (zu § 20)

Muster Modernisierungsempfehlungen

Anlage 11 (zu § 21 Abs. 2 Nr. 2)

Anforderungen an die Inhalte der Fortbildung

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