Windenergie

Inhaltsübersicht:
  1. Bedeutung
  2. Günstig
  3. Deutschland Spitze
  4. Hauptnachteil
  5. EEG-Förderung

Bedeutung

Wichtigste erneuerbare Energiequelle. Durch die Nutzung der Windenergie wurden im Jahr 2007 39,5 Mrd. kWh Strom bereitgestellt. Damit konnte die Windenergie ihre Spitzenposition unter den erneuerbaren Energien weiter ausbauen (2006: 30,7 Mrd. kWh). Ihr Anteil am gesamten Bruttostromverbrauch in Deutschland betrug rd. 6,4 %. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung auf 25 Prozent steigen, bezogen auf den heutigen Stromverbrauch. Dies allein würde unsere Kohlendioxid-Emission bereits um 10 % vermindern. So wird in beeindruckender Weise die Bedeutung der Windenergie für den Klimaschutz deutlich.


Günstig

Schnell amortisiert. Umweltschützer argumentieren, Windenergie sei, wenn alle externen Kosten der Energieerzeugung (auch die Umweltschäden durch z. B. Schadstoffausstoß) einbezogen werden, neben der Wasserkraft eine der billigsten Energiequellen. Moderne Windenergieanlagen besitzen eine kurze energetische Amortisationszeit von nur wenigen Monaten.

Deutschland Spitze

Spitzenreiterposition. Ende 2007 waren insgesamt 19.460 Windenergieanlagen (2006: 18.685) mit einer Leistung von 22.247 MW (2006: 20.622) in Betrieb. Damit liegt Deutschland bezogen auf die gesamte installierte Leistung weiterhin mit großem Abstand vor Spanien und den USA an der Weltspitze. Etwa ein Drittel der weltweit installierten Leistung und etwa die Hälfte der in der EU installierten Leistung entfällt auf Deutschland.

Jobmotor. Ende 2007 waren über 90.000 Jobs in der Branche geschaffen. Bis 2020 wird ein Potenzial von 112.000 Arbeitsplätzen alleine in der Windbranche erwartet.

Hauptnachteil

Mal Wind - mal nicht. Windenergie Teil des Energiemixes und bildet nur eine Säule der erneuerbaren Energien. Als ihr Hauptnachteil gilt die unregelmäßige, mit dem Wind schwankende Leistungsabgabe einer Anlage. Bei sehr starkem Wind kann in einigen wenigen Stunden eine Auslastung der Windanlagen in einem Windpark von bis zu 100 % der Nennleistung erreicht werden, die in ebensolcher Zeit wieder abfällt. Diese Schwankungen nivellieren sich jedoch zunehmend, sobald die Summe der eingespeisten Energie über größere Gebiete gebildet wird, und die ausgleichende Wirkung anderer erneuerbaren Energien mit ihrem gegenläufigen Angebotsverhalten einbezogen wird.

EEG-Förderung

Staatliche Förderung. Die Förderung der Stromerzeugung mit Windenergieanlagen wird in erster Linie durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt, das Vergütungssätze für Strom aus Windenergieanlagen vorsieht. Die Vergütung erfolgt somit nicht aus dem öffentlichen Haushalt, sondern vom Netzbetreiber und wird mit ca. 1 ct/kWh auf den Strompreis umgelegt.

  Über Uns  |  Impressum  |  AGB  |  Datenschutz  |  Werbung  |  Sitemap