ok-power Label

Inhaltsübersicht:
  1. Wer steht dahinter?
  2. Was wird zertifiziert?
  3. Zertifizierte Stromanbieter
  4. Bewertung
ok-power Label

Wer steht dahinter?

Gründer: Der EnergieVision e.V. wurde im Jahr 2000 gegründet. Die Gründungsmitglieder des Vereins sind:

  • Öko-Institut e.V.,
  • Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Umweltstiftung WWF Deutschland.

Ziele: Der EnergieVision e.V. verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit und Transparenz im liberalisierten Energiemarkt zu fördern. Zu diesem Zweck zeichnet der EnergieVision e.V. Ökostromprodukte, die für einen Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen und effizienter Kraft-Wärme-Kopplung sorgen, mit dem ok-power Label aus.


Was wird zertifiziert?

Zusätzlicher Umweltnutzen. Im Mittelpunkt der Vergabekriterien des Gütesiegels ok-power steht die Garantie, dass die mit dem Gütesiegel ausgestatteten Produkte zu einem "zusätzlichen Umweltnutzen" führen.

Ein "zusätzlicher Umweltnutzen" entsteht dann, wenn die Nachfrage nach einem Ökostromprodukt zu einer Ausweitung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien führt, die über die Strommenge hinausgeht, die aufgrund öffentlicher Fördermaßnahmen ohnehin erzeugt wird. Um einen zusätzlichen Umweltnutzen sicherzustellen, muss der Ökostromanbieter den Neubau von Kraftwerken auf der Basis erneuerbarer Energien oder effizienter gasbetriebener Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nach quantifizierten Mindestbedingungen fördern.

Das Gütesiegel wird für zwei verschiedene Gruppen von Ökostrom-Angeboten vergeben:

  • Händlermodell: der Stromanbieter liefert Strom aus erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK). 
    • Mindestens ein Drittel des Stroms muss aus Anlagen kommen, die nicht älter als sechs Jahre sind.
    • Ein weiteres Drittel muss aus Anlagen kommen, die nicht älter als zwölf Jahre sind.
    • Die Anlagen beider Kategorien müssen außerhalb des Förderbereichs des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) entstehen.
    • Der KWK-Anteil ist auf maximal 50 Prozent beschränkt.
  • Fondsmodell: der Stromanbieter liefert Strom aus erneuerbaren Energien und unterstützt mit einem Aufpreis (Förderfonds) die Stromerzeugung in neuen regenerativen Erzeugungsanlagen. Hierbei handelt es sich um Kraftwerke, die ihren Strom nach dem Erneuerbare Energien Gesetz ins Netz einspeisen, bei denen die EEG-Vergütung jedoch nicht zu einer Wirtschaftlichkeit führt. Im Falle der Fondsmodelle regelt das Gütesiegel die Verwendung der Fördermittel und stellt Mindestanforderungen an die Förderwirkung solcher Angebote.

Zertifizierte Stromanbieter


Bewertung

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