Billiger Strom Aachen

Die STAWAG im harten Wettbewerb

Über 30 Stromanbieter bieten in Aachen ihren Strom billiger an als der lokale Grundversorger, die Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft (STAWAG).

Neben den klassischen Strom-Discountern FlexStrom und TelDaFax, die z.T. tief in die Tarif-Trickkiste greifen müssen, um auf den vorderen Plätzen zu liegen, bieten auch etablierte Stromanbieter wie z.B. Vattenfall Strom billiger an. Oder eprimo, eine 100 Prozent-Tochter des RWE. Hinzu kommt eine Reihe bundesweit anbietender Online-Ableger von etablierten Regionalversorgern.

Aber auch der sehr empfehlenswerte Ökostrom von LichtBlick ist billiger als der Grundversorgungs-Stromtarif der STAWAG.

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Die Stadtwerke Aachen AG (STAWAG)

1890 überschritt Aachen erstmals die Einwohnerzahl von 100.000 und ist seitdem die westlichste deutsche Großstadt.

Die Historie der STAWAG
Im Jahr 1938 werden aus den Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerken die Stadtwerke Aachen. Fast 30 Jahre später werden die Stadtwerke Aachen am 11. Dezember 1967 in die Stadtwerke Aachen AG (STAWAG) umgewandelt. Das Aktienkapital bleibt in den Händen der Stadt.

Der Abschluss eines neuen Konzessionsvertrages mit der Stadt Aachen legt 1989 fest, dass die STAWAG für die Versorgung des gesamten Stadtgebietes mit Strom, Gas und Wasser für die nächsten 20 Jahre zuständig ist.

Vorreiter bei Erneuerbaren Energien
Um die Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht zu untersuchen, errichtet die STAWAG 1989 auf dem Dach einer ihrer Werkstätten erstmals eine Photovoltaik-Anlage. Der Betrieb wird wissenschaftlich begleitet. Im Jahr 1991 wird die zweite Photovoltaik-Anlage mit neuartigen Photovoltaik-Modulen in die Glasfassade des Verwaltungsgebäudes integriert und in Betrieb genommen.
2006 wird die STAWAG mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet.

Wer hat's erfunden?
Auf der Unternehmenshomepage sieht sich die STAWAG sogar als Vorreiter des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dort heißt es in der Unternehmenshistorie zum Jahr 1995: "Einführung eines selbst entwickelten Umlagemodells zur kostendeckenden Vergütung von Solar- und Windstrom im Auftrag des Stadtrats. Dieses "Aachener Modell" wird später bundesweit als Vorbild für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bekannt."

Mit dieser Aussage bringt er den Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) mit Sitz in Aachen ansatzlos zur Weißglut. Der Geschäftsführer und verantwortliche Redakteur des SFV, Dipl.-Ing.Wolf von Fabeck sieht darin eine klare Verdrehung der Tatsachen: "Die Idee der kostendeckenden Vergütung wurde im SFV entwickelt. Ihre Einführung in Aachen wurde durch einen Ratsantrag unseres Vereinsmitglieds Jacek Lampka in Gang gebracht. Diesem Antrag stimmten alle Parteien im Stadtrat zu außer der FDP. Doch die Stadtwerke STAWAG befolgten den Ratsbeschluss nicht. Der Widerstand der Stadtwerke war so groß, dass es fünf Ratsbeschlüsse brauchte, bis die kostendeckende Vergütung (KV) endlich wirklich eingeführt wurde. Vorher wurden monatelange Leserbriefschlachten zwischen engagierten Aachener Bürgern und Angehörigen der STAWAG und des RWE sowie ihren Sympathisanten geführt."

Mitbegründer der Trianel
Um im liberalisierten Strommarkt mitspielen zu können, gründet die STAWAG zusammen mit anderen deutschen und niederländischen Stadtwerken die kommunale Energiehandelsgesellschaft Trianel European Energy Trading GmbH mit Sitz in Aachen. 

Ende 2008 wurde die STAWAG Solar GmbH gegründet, an der die STAWAG mit 40 Prozent beteiligt ist.

Wichtige Geschäftszahlen

Der Geschäftsbericht der Stadtwerke Aachen AG weist für 2008 die folgenden Zahlen aus:

  • Umsatz: 422,3 Mio. Euro
  • Gewinn: 25,0 Mio. Euro
  • Stromeinspeisung: 1.330 Mio. kWh
  • Hausanschlüsse: 42.652
  • Stromzähler im Netz: 158.981
  • Stromkunden: 144.625
  • Gaseinspeisung: 2.514 Mio. kWh
  • Gas-Anschlüsse: 32.564
  • Gaszähler im Netz: 70.766 
  • Gaskunden: 68.389
  • Mitarbeiter: 366

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